Energieausweis nach EnEV

Mit Hilfe der Thermografie lassen sich Fehler und Schwachstellen in der Wärmedämmung eines Gebäudes erkennen.

Links: Thermografie des Zentralbaus der Hamburger St. Michaelis Kirche
Rechts: ...und des Turmes
Quelle: ETC Energie und Thermografie Centrum Hamburg

Mit Inkrafttreten der Novellierung der Energieeinsparverordnung (EnEV 2007) wurde der Gebäudeenergieausweis nun zur Pflicht für Altbauten. Was mit der EnEV 2002 bislang schon für Neubauten galt, gilt seit dem 01.Juli 2008 jetzt auch für Altbauten:

Eigentümer müssen bei Verkauf oder Vermietung ihrer Immobilie dem Interessenten einen Energieausweis vorlegen, der diesem Auskunft über die zu erwartenden Heizkosten gibt.

Heizenergie ist unter den Nebenkosten der größte Posten und somit für die Beurteilung der Wirtschaftlichkeit einer Immobilie von zunehmend entscheidenderer Bedeutung.

Altbauten verbrauchen beispielsweise ca. 15 bis 20 Liter Heizöl pro Quadratmeter Nutzfläche im Jahr - Neubauten dagegen um bis zu zwei Drittel weniger. Angesichts der zur Zeit explodierenden Energiepreise wird die Energieeffizienz einer Immobilie damit zunehmend entscheidender für eine Vermietung oder deren Verkauf.

Dachunterseitige Wärmedämmung

Dachunterseitige Wärmedämmung mit Dampfbremse bei nachträglichem Dachgeschossausbau

So soll der Energieausweis auch Eigentümer dazu anregen, den Wärmeschutz ihrer Immobilie zu verbessern. Und da mit einer solchen energetischen Sanierung auch eine Wert- bzw. auch eine Ertragssteigerung verbunden ist, überlegen Eigentümer zunehmend eine solche durchzuführen.

immo-support-hamburg berät und hilft hierbei von der ersten gemeinsamen Analyse bis hin zur Schlussabnahme.

Wärmedämmplatten „Capatec Dalmatiner 160 WDV“

Wärmedämmplatten „Capatec Dalmatiner 160 WDV“ für die nachträgliche Wärmedämmung einer Altbaufassade mit Wärmedämmverbundsystem

Zwei Varianten des Energieausweises sind vom Gesetzgeber vorgegeben: der verbrauchsorientierte Ausweis und der bedarfsorientierte Ausweis.

Der verbrauchsorientierte Energieausweis erfasst lediglich den bisherigen Energieverbrauch einer Immobilie. Dieser ist natürlich abhängig vom Nutzerverhalten und darum nur sehr bedingt aussagekräftig. So wird eine täglich anwesende, ältere Dame  sicherlich anders heizen als ein beispielsweise, sich viele Tage im Jahr auf Geschäftsreisen befindender, junger Mann.

Der bedarfsorientierte Energieausweis errechnet sich dagegen aus den energietechnischen Daten der Immobilie, wie z. B. aus deren Außenwandkonstruktionen, deren vorhandenen Wärmedämmungen, den Fensterqualitäten und der Heizanlage.

Dieser Ausweis gibt damit verlässlichere Informationen zur Immobilie selbst und lässt so den objektiven Vergleich mit anderen Immobilien zu. Auch ist dieser Ausweis für die Erlangung von staatlichen Fördergeldern, z. B. für Modernisierungsmaßnahmen, vorgeschrieben und für Gebäude mit mehr als vier Wohneinheiten ist er ohnehin bereits Pflicht.

Initiates file downloadMuster eines bedarfsorientierten Energieausweis (ohne dazugehörige Berechnungen)

Kernstück des Energieausweises ist eine von grün nach rot reichende Farbskala anhand der Miet- oder Kaufinteressierte ablesen kann, wie es um die Energieeffizienz der Immobilie steht.

Dabei gilt: je „grüner“ die Ausweisung, desto energiesparender ist das Gebäude. Angegeben ist dessen Energiebedarf hier in Kilowattstunden (kWh).

Einer Rechenhilfe des deutschen Mieterbund (DMB) zufolge entsprechen 10 kWh einem Liter Heizöl oder einem Kubikmeter Gas.

Aber der Energieausweis gibt auch baukonstruktionsbezogene Modernisierungsempfehlungen für die Verbesserung des Wärmeschutzes.

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immo-support-hamburg klärt mit Ihnen vorab und kostenfrei den dafür erforderlichen Planungs- und Betreuungsaufwand und gibt Ihnen ein darauf bezogenes Honorarangebot zur Entscheidung. Fordern Sie uns!

 

 

ACHTUNG!

Seit dem 01.10.2009 ist die EnEV 2009 in Kraft.

 

Mit dieser dritten Novellierung werden die einzuhaltenden wärmetechnischen Werte (U-Werte) der an einem Gebäude zu verwendenden Bauteile und Materialien noch einmal verschärft. Diese Website wird die neue Sachlage in Kürze hier darstellen.

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